Sonstige Einstellungen.

ID3-Tags

Der No23 Recorder unterstützt ID3-Tags im Format ID3v1.1. Dieses Format ist wohl das am meist verwendete und wird nahezu von allen Playern benutzt, um Informationen in Audiodateien wiederzugeben. Über ID3-Tags erfahren Sie bei Wikipedia  mehr.

Um ID3-Tags in die Aufnahme zu integrieren, geben Sie die Audio-Informationen in den ID3-Tag  Felder ein. Diese Informationen werden auch für den Dateinamen der Aufnahme übernommen. Bleiben diese Felder leer, werden keine ID3-Tags geschrieben und der Dateiname wird vom No23 Recorder selbstständig generiert. Dem Dateinamen wird ein Zeitstempel mitgegeben, damit die Aufnahme zugeordnet werden kann. Das sieht dann wie folgt aus: No23_Record_03.05.2005_12.25.04_.mp3.

Auto Master

Der Auto Master  regelt dynamisch das Eingangs-Signal, in dem der Master-Regler korrigiert wird. Die Korrektur erfolgt mit einer Verzögerung bei: Zu starkem Peak oder zu schwachem Peak. Empfohlen bei einer Radio oder Mikrofon Aufnahme oder bei stark variierendem Eingangs-Signal. Der Auto Master hat natürlich auch seine Grenzen und ersetzt nicht die notwendige Lautstärke und Eingangs-Signal Einstellung ihrerseits. Der Volume-Regler, rechts neben dem Master, regelt lediglich die Lautstärke der Wiedergabe.
Die Option: Aufnahmetest, in der Filmsequenz wurde nur deshalb aktiviert um ein Eingangs-Signal zu erhalten! Ein Klick auf Record hätte den gleichen Effekt, nur ist dieser Button in dieser Filmsequenz nicht sichtbar.

Timer-, Countdown- Funktion

Die  Timer-, Countdown- Funktion erlaubt, den Beginn der Aufnahme bis zu 60 Sek. zu verzögern, was sehr hilfreich bei Aufnahmen von externen Gerätschaften ist. So können Sie bestimmen, dass die Aufnahme in nn Sek. beginnt, um dann das externe Gerät nach Ablauf des Countdowns zu starten.

Der Countdown lässt sich jederzeit mit dem Stop Button beenden. Diese Funktion ist keine Zeitsteuerung (Schedule) im klassischen Sinne, sondern nur eine Zeitkontrolle!

Welche Bitrate?

Beim Thema Bitrate scheiden sich oft die Geister. Tatsächlich muss ich feststellen, dass wir es hier überwiegend mit Glaubensfragen zu tun haben. Ohne jetzt näher auf dieses Thema einzugehen, so ist es doch Fakt: Dass alles mit der Qualität des Eingangs-Signals steht und fällt. Ein 32 kbps MP3 Radiostream, (diese Bitrate liefert eine Tonqualität gleich einem besseren Mittelwellenradio), mitgeschnitten in einer Bitrate von 128 kBps, verbessert nicht die Qualität der Aufnahme.

  • Hier werde ich ein paar Empfehlungen geben, wie man welchen Codec verwenden sollte, und welche die optimalen Einstellungen sind.

MP3:

  • 224 bis 320 kBits: CD-Qualität. Für Musik mit großem Klangspektrum und hoher Dynamik.
  • 192 kBits: Annähernd CD-Qualität, je nach Musikrichtung. Bietet eine erträgliche Ausgewogenheit von Komprimierung und notwendiger Dynamik.
  • 128 kBits: Definitiv keine CD-Qualität, auch wenn das immer wieder behauptet wird. Für elektronische Musik wie z.B. Techno und Synthesizer noch ausreichend. Auch für Musik mit leichter Dynamik (POP) noch zu gebrauchen. Besonders bei Gitarren- oder Violinenmusik erkennt man aber schnell unangenehme akustische Fehler. Diese Datenrate ist daher nur bei der Verwendung von tragbaren MP3-Spielern mit geringen Speicherkapazitäten sinnvoll.
  • Unter 128 kBits: Aufnahmen mit geringen Qualitätsansprüchen

OGG Vorbis:

  • Ogg Vorbis widersetzt sich der bisherigen Dominanz der Bitraten. So fragt der mit VBR  arbeitende Encoder im Recorder nicht nach der Ziel-Bitrate, sondern nach der geforderten Qualität. Diese liegt zwischen 10 und 100. Mit einer Qualitätsstufe von 30 erreichen Aufnahmen eine bessere Klangqualität als mit MP3 bei 128 kBits, obwohl die Dateien etwa zehn Prozent kleiner sind. Die MP3-Qualität mit 128 kBits entspricht Ogg-Vorbis-Stufe 20, deren Dateien dann rund 25 Prozent kleiner sind als eine vergleichbare MP3-Datei. Weitere Richtwerte:
  •  
  • Der Qualitätsstufe 10: entsprechen etwa 64 kBits bei MP3.
  • Stufe 30: etwa 110 kBits.
  • Stufe 50: ungefähr 160 kBits.
  • Stufe 100: circa 400 kBits.
  •  
  • Bei einer Samplingrate von 44,1 kHz unterstützt Ogg-Vorbis derzeit eine Bandbreite zwischen 64 und 500 kBits bei Stereo-Streams. Zu beachten ist, dass Vorbis nur für das Komprimieren von Musikdateien entwickelt wurde. Es handelt sich nicht um einen Sprach-Codec. Eine bessere Sprachqualität ist eher mit MP3 oder Wave zu erreichen.

WAVE (RIFF):

  • Das Wave-Format wurde von Microsoft und IBM Anfang der achtziger Jahre entwickelt und wurde das Standard Format in der Windows PC-Welt. Anders als MP3 und andere Dateiformate mit Datenkompression werden die Audiodaten im Wave-Format meist als unkomprimierte Rohdaten gespeichert. Wave-Files haben einen realistischen Sound, brauchen aber viel Speicherplatz. Der Speicherbedarf von Wave Dateien ist sehr groß, ca. 10 MB/min bei Standardparametern (16 bit, 44,1 kHz, Stereo). Da kein Qualitätsverlust beim Erstellen einer Wave Datei gegenüber dem Original auftritt, ist es immer noch das Arbeitsformat für die Audio- und Studio- Bearbeitung.